
D. Schranz, Zentrum für Kinderheilkunde Gießen, C.F. Wippermann, Zentrum für Kinderheilkunde, Mainz, I. Michel-Behnke, Zentrum für Kinderheilkunde, Gießen
Die sonographische Untersuchung des kindlichen Herzens
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Herz- und Diabeteszentrum NRW, Bad Oeynhausen
Vier Fälle zum Diabetes mellitus: Pharmakologische Belastung mit Adenosin, Tracer: Tc-99m-MIBI
Dr. Th. Bartel, Universitätsklinikum Essen
2D-Bildgebung, Farbdoppler, Gewebedoppler, Steuerung von Katheterablationen im Rahmen von Rhythmusstörungen, Steuerung von Device-Verschlüssen, Monitoring interventioneller Eingriffe im Bereich der abdominellen Aorta
Dr. J. M. Erb, Institut für Anästhesiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin
Normale Anatomie, anatomische Varianten, Fehlinterpretationen
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Dr. S. Achenbach, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen, Dr. W. R. Bauer, Medizinische Universitätsklinik Würzburg; Kongress Cardiac Imaging - Update 2002, München
Die Therapie der koronaren Herzerkrankung basiert auf dem klinischen Erscheinungsbild, funktionellen Untersuchungen und dem Ergebnis der interventionellen Koronarangiographie. Wünschenswert wäre eine Technik, die nichtinvasiv eine Beurteilung der Kranzgefäße bei gleichzeitiger funktioneller Beurteilung des Koronarflusses/Perfusion erlaubt. In den letzten Jahren wurden neue CT- und NMR-Verfahren soweit entwickelt, dass dieses Ziel erreichbar scheint. Mit welchen Problemen haben nun diese nicht-invasiven Verfahren zu kämpfen?
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Dr. med. S. Mohr-Kahaly, Johannes Gutenberg-Universität Mainz
Einteilung, echokardiografische Beurteilung, Prothesen-Dysfunktion
Dr. med. Ch. Firschke, Deutsches Herzzentrum München
Testen Sie Ihr Wissen an 10 ausgewählten Beispielen u.a. zu den Themen Aneurysma, Wandbewegungsstörungen und Spontankontrast.
Dr. R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch, Dresden
Fall 3: Präoperative Vitalitätsdiagnostik vor Bypass-OP
Fall 4: Vitalität im HW-Bereich vor koronarer Bypass-OP
Kardiologische Fallbeispiele, von der Diagnose bis zur Therapie, mit ausführlichen Erklärungen.
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Eike Nagel, Eckart Fleck, Innere Medizin – Kardiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin
Wir berichten über ein Verfahren zur Untersuchung des Herzens, mit dem ohne große Eingriffe oder ionisierende Strahlung eine diagnostische Genauigkeit zu erreichen ist, die durch eine Kombination verschiedener Funktionsanalysen (Bewegung, Durchblutung) die Genauigkeit bisheriger bildbasierter Verfahren übertrifft.
Dr. med. S. Müller, Abteilung Kardiologie, Medizinische Klinik und Poliklinik, Universitätsklinikum Essen
Bei 20-30% aller Patienten mit einem ischämischen Hirninfarkt wird eine kardiale Emboliequelle diagnostiziert. Im Gegensatzdazu sind bei den wesentlich seltener auftretenden peripheren arteriellen Embolien kardiale Ursachen in ca. 90% beim Befall der oberen Extremität, in etwa 50%, wenn die untere Extremität befallen ist, und in ca. 70%, wenn die abdominellen Gefäße betroffen sind, nachweisbar.
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung
Dr. J. M. Erb, Institut für Anästhesiologie, Deutsches Herzzentrum Berlin
Einführung in die Untersuchung von Klappeninsuffizienzen
Prof. Dr. R. Lange, Klinik für Herz- und
Gefäßchirurgie, Deutsches Herzzentrum der TU München,
PD Dr. C. Firschke,
Klinik für Herz- und Kreislauferkrankungen, Deutsches Herzzentrum der TU
München
Morphologie und Bewegung der insuffizienten Mitralklappe: Rekonstruktion, Revaskularisation oder Klappenersatz? Kardiologe und Herzchirurg im Dialog
Zuordnung charakteristischer Befunde der Klappen- morphologie (Verdickungs-/Verkalkungsgrad der Segel, des subvalvulären Apparates, Chordaverkürzung/elongation) und Segelbeweglichkeit (alleinige Mitralringdilatation, restriktive/„überschießende“ Schließbewegung der Segel, Gewebedefekte, Bedeutung der Richtung des Insuffizienzjets) zu verschiedenen Therapieoptionen: wann alleinige Revaskularisation? Wann Rekonstruktion (Quadrantenresektion? Alfierinaht? Chordatransfer? Implantation künstlicher Chordae?) statt Klappenersatz? Technik der topographischen Zuordnung pathologischer Befunde zu den Segmenten des anterioren und posterioren Mitralsegels und Bedeutung für die chirurgische Therapie.
Dr. med. A. Hagendorff, Medizinische Klinik I, Universität Leipzig
Stress-Echo Update 2002, Myokardiale Kontrastechokardiographie -erste Erfahrungen, Teil 2
Dr. med. A. Hagendorff, Medizinische Klinik I, Universität Leipzig
Stress-Echo Update 2002, Myokardiale Kontrastechokardiographie -erste Erfahrungen, Teil 1
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung.
J.P. Tries, O. Ekinci, H. Lethen, H. Lamberts, Deutsche Klinik für Diagnostik, Wiesbaden
Die Visualisierung der Koronarmorphologie und die Bestimmung der koronaren Flussreserve (CFR) durch quantitative Flussmessungen in epikardialen Koronararterien waren bis vor einigen Jahren überwiegend der invasiven Diagnostik vorbehalten. Nichtinvasive bzw. semiinvasive Verfahren wie die Magnetresonanztomographie (MRT), die Positronemissionstomographie (PET) oder die transösophageale Echokardiographie (TEE) fanden bei dieser Fragestellung aufgrund ihres hohen Zeit- bzw. Kostenaufwandes bislang keine breitere klinische Anwendung. Analog zu dem Goldstandardverfahren der invasiven Dopplerdrahtmessung wird dabei unter Verwendung des gepulsten Dopplerverfahrens der Koronarfluss in Ruhe und nach Vasodilatation (z.B. nach intravenöser Gabe von Adenosin) gemessen.
Aktuelle Beiträge aus der Kardiologie, Herausgegeben von der deutschen Gesellschaft für Kardiologie - Herz - und Kreislaufforschung.
Dr. R. Dörr, Nuklearkardiologie, Klinik Weisser Hirsch, Dresden
Fall 1: Revaskularisationsbedürftige KHK
Fall 2: Risikostratifizierung vor Knie-OP
Dipl. Phys. Ulrike Höfer, PD Dr. Phys. Jürgen Hesser, Lehrstuhl für Informatik, Universität Mannheim
Der Herzkathetereingriff ist ein sehr komplexer Eingriff, der von dem ausführenden Kardiologen sehr viel Fingerspitzengefühl und Erfahrung fordert. Die einzige Möglichkeit heutzutage für die (angehenden) Kardiologen, diesen Eingriff zu erlernen, zu trainieren und zu perfektionieren ist der Patient. Unter Aufsicht eines erfahrenden Kardiologen darf der Anfänger dann die ersten Handgriffe durchführen. Tierversuche sind hierbei nicht praktikabel. Deshalb sind wir dabei, zusammen mit der Universitätsklinik in Würzburg (Dr. Wolfram Voelker) ein Trainingssystem aufzubauen, welches dem Anfänger eine Möglichkeit bieten soll, diesen Eingriff zu erlernen und zu trainieren, aber auch dem erfahrenen Kardiologen, besondere Situationen zu perfektionieren.
Ausgewählte Beiträge der CardioNews, Hrsg. Deutsche Gesellschaft für Kardiologie - Herz- und Kreislaufforschung
Prof. Dr. W. Scheidt, Prof. Dr. M. Böhm, PD Dr. A. Costard-Jäckle
Die Herzinsuffizienz stellt eine der häufigsten internistischen Erkrankungen dar. Weltweit wurde 1995 die Anzahl von Patienten mit Herzinsuffizienz auf etwa 15 Millionen geschätzt. In der Gesamtpopulation westlicher Länder treten pro Jahr 1- 4/ 1000 Neuerkrankungen auf . Im Verlauf der Erkrankung kommt es nach Jahren des ersten Auftretens von kardiovaskulären Risikofaktoren zur terrninalen Herzinsuffizienz.
Dr. med. Yacob Teclemariam Tewolde, Dr. med. Franz Metzger, PD Dr. med. Karl Konstatin Haase, Prof. Dr. med.Martin Borggrefe, Dr. med. Stephan Pfleger, I. Med. Klinik, Uni-Klinikum Mannheim
Die dreidimensionale (3D-) Echokardiografie berücksichtigt mit Höhe, Breite und Tiefe alle drei physikalischen Dimensionen und vermeidet theoretische geometrische Vorgaben. Der Untersucher ist bei dieser Methode nicht mehr auf sein räumliches Vorstellungsvermögen angewiesen, sondern kann das Herz mit seiner komplexen Anatomie wirklich dreidimensional betrachten. Dadurch wird die Genauigkeit der Beurteilung der kardialen Morphologie und Funktion, insbesondere bei pathologischen Befunden, erheblich verbessert. Seitdem Dekker et al.1974 die erste 3D-Ultraschallaufnahme des Herzens durchgeführt haben, haben rasche Fortschritte in der computerisierten Datenspeicherung und –verarbeitung die Verfeinerung der unterschiedlichen 3D-Rekonstruktionsverfahren gefördert. Im Gegensatz zu den Elektronenstrahlen- und kernspintomografischen Methoden, die ebenfalls eine 3D-Wiedergabe ermöglichen, zeichnet sich die 3D-Echokardiografie durch einen geringen Aufwand, einen nichtinvasiven Charakter ohne Belastung für den Patienten und durch geringe Kosten aus, sodass die Methode sich in der klinischen Diagnostik etablieren konnte. Mittlerweile bieten mehrere Firmen Echokardiographiegeräte mit integrierter 3D-Option an.
Dr. med. Frank A. Flachskampf, II. Med. Klinik, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen
Durch den Wegfall störender Lungen- und Brustwandinterposition zwischen Herz und Schallkopf sowie durch die geringere Entfernung zu den kardialen Strukturen wird die Bildqualität erheblich verbessert. Außerdem können dadurch höhere Grundfrequenzen verwendet werden (5-7,5 MHz), die zu höherer räumlicher Auflösung führen.
Ein weiterer Vorteil ist die Darstellbarkeit verschiedener Strukturen, die transthorakal kaum oder nicht darstellbar sind. Dies betrifft vor allem die thorakale Aorta, die bei der TEE fast vollständig mit hervorragender Bildqualität dargestellt werden kann. Hierzu gehört weiter das linke Herzohr, in dem sich bei Vorhofflimmern häufig embolieträchtige Thromben bilden, der kraniale rechte Vorhof mit der Einmündung der Cava superior (Sitz von Vorhofseptumdefekten vom Sinus venosus-Typ), sowie die morphologische Beurteilung von Klappenprothesen in Aorten- und Mitralposition.
Dr. med. A. Hagendorff, Medizinische Klinik I, Universität Leipzig
Zu den wesentlichen Entwicklungen der letzten Jahre gehört das Second Harmonic Imaging, das einen Quantensprung in der echokardiografischen Diagnostik darstellt. Die Entwicklung der Geräte ist ausgereift und qualitativ so gut, dass jeder Arzt/Klinik bestrebt sein sollte, über ein solches Gerät zu verfügen. Dieses Verfahren hat die Erkennung des Endokards wesentlich verbessert. Viele bisher schlecht zu schallende Patienten sind Dank dieses Verfahrens jetzt gut zu beurteilen. Eine ebenso positive Entwicklung hat auch die Kontrastechokardiografie gemacht, die ursprünglich dazu diente, Endokard und Myokard voneinander abzugrenzen und besser erkennbar zu machen. Es gibt verschiedene Möglichkeiten der Kontrastmittelapplikation für die Myokardperfusions-Analyse, zum einen die Bolusinjektion mit schneller Anflutungsphase, max. Peak und Abflutungsphase, zum anderen die Infusion mit konstanter Applikation des Kontrastmittels, Anflutungsphase, dann Plateau, das erst in die Abflutungsphase übergeht, wenn die Infusion abgestellt wird. Die Festlegung des Triggerintervalls ist entscheidend für die Messung der Anflutung des Kontrastmittels.
Durch die Entwicklung von Tieftemperatur-SQUIDs (Superconducting Quantum Interference Devices) mit extrem niedrigem Rauschen und neuartigen Sensoren können sehr schwache Magnetfelder erfasst werden. Die gilt nicht nur für die Messungen von Hirnaktivitäten sondern auch für die quantitative Erfassung der Herzaktivität und die Bewertung von krankhaften Veränderungen. Neue Gerätegenerationen wie das MCG7 können in normalen Räumen ohne zusätzliche Abschirmungsmassnahmen installiert werden. Das Prinzip und die Funktionsweise werden erläutert und klinische Beipiele gegeben.
EKG-Kurs
In diesem zweiten Kurs-Teil wird auf die Zusammenhänge zwischen Potentialdifferenz, Vektorschleife und EKG-Kurve sowie die verschiedenen Ableitungspositionen eingegangen. Begleitet wird auch dieser Teil von umfangreichen Übungen zur EKG-Interpretation.
Die nächste Folge wird sich mit den Lagetypen und den Normbereichen beschäftigen.
Dr. med. Ch. Firschke, Deutsches Herzzentrum München
Die hämodynamische Auswirkung eines Perikardergusses und seine Größe korrelieren nicht zwangsläufig miteinander. Selbst sehr große Ergüsse, die sich langsam entwickelt haben, können ohne wesentliche klinischen Symptome einhergehen, während kleine Ergüsse, die sich rasch bilden, trotz ihrer echokardiographisch nur geringfügigen Ausdehnung zum klinischen Bild einer schweren Einflußstauung bis hin zum kardiogenen Schock aufgrund einer Herzbeuteltamponade führen können. Besonders bei hypertrophierten Ventrikeln sind z.T. nur kleine Ergußmengen zur Ausbildung einer Tamponade notwendig.
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Firschke werden echokardiografische Fälle vorgestellt. Unter Einbeziehung von Videos und Standbildern werden dem Nutzer Diagnosen angeboten und ausführliche differentialdiagnostische Erläuterungen zu den Auflösungen gegeben. Der zweite Fall befasst sich mit der Entwicklung einer Perikardtamponade.
Weitere ausführliche Informationen zum Thema Perikarderkrankungen finden Sie in der Echowerkstatt.unter Perikarderkrankungen.
Perikarderguss, Perikardtamponade, Perikarditis, Raumforderungen (10/2001)
Erbel, F. Liu, J. Ge, D. Welge, C. Plato, Zentrum für Innere Medizin, Universität-GH-Essen
Erkrankungen des Perikards haben in den letzten zwei Jahrzehnten wieder größere klinische Bedeutung gewonnen. Besondere klinische Bedeutung haben die Herztamponade durch Druckanstieg im flüssigkeitsgefüllten Herzbeutel und die konstruktive Perikarditis. Beide Zustandsbilder begrenzen die Füllung und damit auch das Auswurfvolumen des Herzens. Die Bedeutung der Echokardiographie in der Diagnose von Perikarderkrankungen ist anhand zahlreicher Arbeiten hervorgehoben worden. Diese nicht-invasive Untersuchungsmothode weist eine hohe Sensitivität bereits geringer Flüssigkeitsmengen im Perikardbeutel auf und wurde deswegen zur Untersuchungsmethode der Wahl bei Patienten mit Verdacht auf einen Perikarderguß oder andere Perikarderkrankungen.
Linksventrikuläre Hypertrophie Teil1 (10/2001)
Auflösung der Übungen
Linksventrikuläre Hypertrophie Teil1 (9/2001)
Die Elektrokardiographie zur Diagnostik krankhafter Veränderungen des Herzens ist aus einer gründlichen internistischen Untersuchung und als Routinemassnahme z.B. vor Operationen nicht mehr wegzudenken. Die Deutung der verschiedensten elektrokardiographischen Kurvenbilder kann jedoch des öfteren Schwierigkeiten bereiten.
Kardiowerkstatt startet einen EKG-Kurs, der sowohl Basiswissen vermittelt, sich aber auch mit EKG-Spezialitäten befasst. Begleitet wir der Kurs von umfangreichen Beispielen und Übungen.
Dr. med. Ch. Reithmann, Universität München, Klinikum Großhadern
Richtlinien der amerikanischen kardiologischen Gesellschaften für das Langzeit-EKG (9/2001)
Bei den neuen ACC/AHA Richtlinien zum Langzeit-EKG und verwandter Methoden handelt es sich um eine aktuelle und präzise Übersicht zur Indikationsstellung für ein Langzeit-EKG. Als eine relevante Änderung gegenüber den Richtlinien von 1989 ist eine "Rückstufung" des Langzeit-EKG´s bei asymptomatischen Post-Infarktpatienten mit eingeschränkter Auswurffraktion in eine Indikationsstufe der Klasse IIb vorgenommen worden. Diese Klassifizierung wird unseres Erachtens der Bedeutung des Langzeit-EKG´s bei dieser Patientengruppe nicht in ausreichendem Maße gerecht. In der Frage der nicht-invasiven Risikostratifizierung asymptomatischer Postinfarktpatienten mit linksventrikulärer Dysfunktion werden in den kommenden Jahren neue Ergebnisse derzeit laufender Studien erwartet.
Teil 2: Der DICOM-Standard (9/2001)
Dr. R. Brennecke, Johannes Gutenberg Universität, Mainz
Das zur Zeit stark zunehmende Interesse am Einsatz der EDV in klinischen Befundsystemen hat bei einigen Herstellern zur Entwicklung von komfortablen Informationssystemen für das Echolabor geführt. Dabei wird endlich auch die digitale Bildarchivierung und Bildkommunikation in den Bereich des möglichen gerückt. Auf die Besonderheiten der klinischen Datenreduktion wird hingewiesen. Die neueren Systeme verwenden zunehmend den DICOM- Standard, so daß der Datenaustausch mit Echogeräten unterschiedlicher Hersteller, aber auch (in größeren Einrichtungen) mit der Gesamt- EDV ermöglicht wird. Bei der Auswahl eines Systems sollten nicht nur die Echolabor- spezifischen Leistungen, sondern auch die Integrationsmöglichkeiten den Ausschlag geben.
Dr. med. Ch. Reithmann, Universität München, Klinikum Großhadern
Teil 2: Katheterablation (9/2001)
Die Katheterablation mit Radiofrequenzstrom wird zunehmend zur kurativen Behandlung von Vorhofflattern und Vorhoftachykardien eingesetzt. Ein Ziel des Kapitels ist es, die Sicherheit, Praktikabilität und Effizienz neuer dreidimensionaler Mappingmethoden beim Mapping und der Ablation atrialer Arrhythmien darzustellen. Eine weitere Zielsetzung ist es, eine Übersicht über den Verlauf von Patienten mit Vorhoftachykardien und Vorhofflattern nach Ablation und somit neue Erkenntnisse über die Bedeutung von regelmäßigen atrialen Tachykardien für das Auftreten von paroxysmalem Vorhofflimmern zu geben.
Teil 1: Informationssysteme und Datenbanken (9/2001)
Dr. R. Brennecke, Johannes Gutenberg Universität, Mainz
Das zur Zeit stark zunehmende Interesse am Einsatz der EDV in klinischen Befundsystemen hat bei einigen Herstellern zur Entwicklung von komfortablen Informationssystemen für das Echolabor geführt. Dabei wird endlich auch die digitale Bildarchivierung und Bildkommunikation in den Bereich des möglichen gerückt. Auf die Besonderheiten der klinischen Datenreduktion wird hingewiesen. Die neueren Systeme verwenden zunehmend den DICOM- Standard, so daß der Datenaustausch mit Echogeräten unterschiedlicher Hersteller, aber auch (in größeren Einrichtungen) mit der Gesamt- EDV ermöglicht wird. Bei der Auswahl eines Systems sollten nicht nur die Echolabor- spezifischen Leistungen, sondern auch die Integrationsmöglichkeiten den Ausschlag geben.
Der DICOM-Standard wird in zweiten Teil behandelt.
Eine aktuelle Übersicht und Beispiele (8/2001)
Die Mortalität der koronaren Herzkrankheit (KHK) ist in den vergangenen Jahren aufgrund verbesserter Erkennung von Risikofaktoren, Fortschritten in der Therapie und präziseren Diagnoseverfahren rückläufig. Das Verständnis der zugrunde liegenden Pathophysiologie der KHK führte zu diagnostischen Strategien, die weniger von klinischen Symptomen abhängen, sondern Untersuchungen der Elektrophysiologie, des Blutflusses, des Stoffwechsels und der Funktion einschließen. Belastungs-EKG, szintigraphische Untersuchungen und Echokardiographie sind allgemein gebräuchlich im "work-up" von Patienten mit Verdacht auf KHK. Diese nicht-invasiven Diagnoseverfahren beruhen auf den bekannten pathophysiologischen Veränderungen, die bei der KHK auftreten. Mit der Entwicklung von arteriosklerotischen Plaques in den Koronararterien ändert sich das Ansprechen der Koronargefäße auf einen vasodilatorischen Stimulus. Entsprechend ist eine eingeschränkte koronare Flußreserve eines der frühesten Zeichen der KHK. Dies kann szintigraphisch erfaßt werden.
Fall 1(7/2001)
Dr. med. Ch. Firschke, Deutsches Herzzentrum München
Unter der wissenschaftlichen Leitung von Dr. Firschke werden echokardiografische Fälle vorgestellt. Unter Einbeziehung von Videos und Standbildern werden dem Nutzer Diagnosen angeboten und ausführliche differentialdiagnostische Erläuterungen zu den Auflösungen gegeben. Der erste Fall zeigt eine TEE-Untersuchung.
Dr. med. Ch. Reithmann, Universität München, Klinikum Großhadern
Mapping-Methoden und Klinische Anwendungen (6/2001)
Die Katheterablation mit Radiofrequenzstrom wird zunehmend zur kurativen Behandlung von Vorhofflattern und Vorhoftachykardien eingesetzt. Ein Ziel des Kapitels ist es, die Sicherheit, Praktikabilität und Effizienz neuer dreidimensionaler Mappingmethoden beim Mapping und der Ablation atrialer Arrhythmien darzustellen. Eine weitere Zielsetzung ist es, eine Übersicht über den Verlauf von Patienten mit Vorhoftachykardien und Vorhofflattern nach Ablation und somit neue Erkenntnisse über die Bedeutung von regelmäßigen atrialen Tachykardien für das Auftreten von paroxysmalem Vorhofflimmern zu geben.
Im ersten Teil werden die Mappingmethoden und klinische Beispiele behandelt.
Dr. med. A. Gutersohn, Universität Essen
Einführung in das Thema und Ausblick auf die derzeitigen und zukünftigen Möglichkeiten (5/2001)
- Methodik und klinische Anwendung -(4/2001)
Thomas Bartel, Guido Caspari, Silvana Müller, and Raimund Erbel, Universities Essen, Germany and Innsbruck, Austria
P. Dohmen, Universitätsklinik für Kardiovaskuläre Chirurgie, Universitätsklinikum Charite
Eine zuvor mit körpereigenem Endothel aus Zellen einer Vene im Unterarm beschichtete humane Klappe wurde einem Patienten eingesetzt. Dabei wurde die gesunde Pulmonalklappe des Patienten an die Stelle der zerstörten Aortenklappe eingepflanzt ("Ross-Procedure"). Die neue beschichtete humane Klappe wurde in der Pulmonalis-Position verankert. Ultrachalluntersuchungen zeigen nach drei Monaten die einwandfreie Funktion der Klappen.
- Ischämienachweis, Infarktkomplikationen, Postinfarktzustände -
U. Nixdorff, II. Med. Klinik, Friedrich-Alexander-Universität, Erlangen
Die Diagnostik keiner anderen Krankheit hat unter der raschen technischen Entwicklung der Echokardiographie (hochauflösende Schallköpfe, Zoom-Technik, Bilddigitalisierung mit Ermöglichung von "cine-loops", "quad-screens", optimierter Archivierung als auch innovative Techniken wie akustische Quantifizierung, Color Kinesis und Gewebe-Doppler-Echokardiographie und der Kontrast-Echokardiographie inkl. "second harmonic imaging") so profitiert wie die Myokardischämie und -infarkt. Dies betrifft zum einen die immer reeller werdende unmittelbare Darstellung von Koronarstenosen, aber auch die frühzeitige Ischämiedetektion vor Eintreten eines Infarktes unter Zuhilfenahme einer ergometrischen oder pharmakologischen Provokation (Streß-Echokardiographie). Im Prinzip sind zwischenzeitlich sämtliche echokardiographischen Funktionsparameter quantifizierbar. Zumindest für die globale Funktion ist der Sprung in die klinische Routine vollzogen. In der Akutmedizin sind sämtliche mechanischen Infarktkomplikationen nachweisbar und die Echokardiographie die Methode der ersten Wahl. Im Langzeitverlauf nach Infarkt hat die Methode zum pathophysiologischen Erkenntnis beigetragen (Remodelling) und ist insbesondere bei Patienten mit Herzinsuffizienz unverzichtbar.